Über 20 internationale Diplomaten besuchen die Region

Die Hochrheinkommission lud zu ihrem Empfang 2019 ins Schloss Beuggen ein. Gäste aus der Hochrhein-Region nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit zahlreichen internationalen Diplomaten.

Schnell zum Einkauf nach Deutschland oder für den Job in die Schweiz? Für Bürgerinnen und Bürger am Hochrhein ist das Hin und Her so selbstverständlich wie problemlos. Doch ein Blick in andere Länder verdeutlicht, wie besonders unsere grenzüberschreitende Kooperation ist. Grenzregionen aus internationaler Perspektive standen daher im Zentrum des Empfangs 2019 der HRK. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Internationalen Diplomatenausbildung des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt.

Der Hochrhein – aus internationaler Perspektive spannend

Über 20 Diplomatinnen und Diplomaten, unter anderem aus Indien, Kenia oder Israel besuchten als Alumni der Internationalen Diplomatenausbildung den Empfang im Rahmen einer Studienreise. Für Stefan Biedermann, den Leiter der Internationalen Diplomatenausbildung steht fest, dass der äußerste Süden Deutschlands einen Besuch wert ist: „Die Region des Hochrheins zeigt, was für große Teile der Welt keine Selbstverständlichkeit ist und auch in Europa zunächst ein weiter Weg war: durch kontinuierlichen Dialog und enge regionale Zusammenarbeit rücken Staaten zusammen und Landesgrenzen in den Hintergrund.“

Austausch und persönlicher Kontakt im Mittelpunkt

Die über 70 Gäste nutzen die gebotenen Gelegenheiten zum persönlichen Gespräch über unterschiedlichste Themen, die besondere Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland wurde dabei ebenso diskutiert wie das Wasser- und Ressourcenmanagement in Uruguay oder der Ukraine. Die Präsidentin der Hochrheinkommission, Landrätin Marion Dammann, freute sich über den intensiven Austausch: „Unsere Grenzregion ist spannend und bereichernd; hier treffen Bewohner und Kulturen verschiedener Länder aufeinander. Mit jedem neuen Projekt bewegen wir uns aufeinander zu und verbessern das Miteinander. Die grenzüberschreitende Kooperation als Normalität zu erleben, ist das Ziel unserer Hochrheinkommission.“