Burgensymposium Wehr

22.11.2014

Die Landschaft beiderseits des Hochrheins, der im Norden vom Schwarzwald, im Süden vom Jura und vom Fricktal gerahmt wird, weist vom Frühmittelalter bis in die Neuzeit hinein eine Vielzahl von Burgen unterschiedlicher Größe und Erscheinungsform auf. Mit ihnen ist die Geschichte der zur Spitzengruppe des Adels zählenden Grafen
von Rheinfelden, der Grafen von Homberg-Tierstein und der Habsburger verbunden, daneben gab es die Burgen mindermächtiger Geschlechter wie der Herren von Klingen und der Herren von Rötteln oder der im Dienst des Klosters Säckingen aufgestiegenen Meieramtsfamilie von Wieladingen.

Neben den Spuren in der schriftlichen Überlieferung liefern die baulichen Überreste und archäologischen Befunde und Funde eine Vorstellung von der burgengeprägten Welt des Mittelalters entlang des Rheins zwischen Laufenburg und
Rheinknie. Anliegen des interdisziplinär angelegten deutsch-schweizerischen Symposiums ist es, Gestalt, Funktion und Geschichte dieser Monumente als Zeichen der herrschaftlichen Durchdringung des Raums genauer zu analysieren und zur Diskussion zu stellen.

Das Projekt „Burgen am Hochrhein“ dient der grenzüberschreitenden Begegnung historisch interessierter Menschen in der Region und wird mit Mitteln aus dem INTERREG IV Programm gefördert.

Bitte entnehmen Sie alle weiteren Informationen dem nachfolgenden Flyer im PDF-Format.

Ort: Stadthalle Wehr/D

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