Zahlreiche neue grenzüberschreitende Projekte dank Interreg

22.11.19, Waldshut-Tiengen: Seit 2014 konnten am Hochrhein neue grenzübergreifende Projekte mit einem Fördervolumen von über 10 Millionen Euro auf den Weg gebracht werden. Sie wurden durch das Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein (ABH) mit Fördermitteln der Europäischen Union und der Schweiz unterstützt. Anlässlich ihrer Plenarversammlung zog die Hochrheinkommission (HRK) eine Zwischenbilanz zu den aktuellen Interreg-Projekten, warf einen Blick auf die zukünftige Zusammenarbeit und wählte Landrätin Marion Dammann (Lörrach) zur neuen Präsidentin.

Der Wanderweg „Laufenburger Acht“, Planungsphasen 3 und 4 der Hochrheinbahnelektrifizierung und der „Rheinuferrundweg Extended“ – diese und fünf weitere Projekte am Hochrhein konnten dank der Förderung durch Interreg ABH erfolgreich gestartet werden. Interreg ABH ist eines der Regionalprogramme der Europäischen Union zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, das auch vom Schweizer Bund und von Schweizer Kantonen mitfinanziert wird.

Innovative Projekte am Hochrhein

Die aktuelle Interreg-Förderperiode läuft noch bis Ende 2020. Verschiedene innovative Projekte sind beantragt. Eines davon befasst sich mit neuen Formen grenzübergreifender Kooperation im Bereich 3D-Druck. Projektleiter Leendert den Haan vom Hightech Zentrum Aargau präsentierte an der Plenarversammlung, wie vom Hochrhein ausgehend 17 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung im Bereich 3D-Druck grenzüberschreitend über mehrere Jahre kooperieren wollen. So soll mehr Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen entstehen, von dem die Grenzregion profitiert. Das Projekt passt damit bestens zur Strategie der HRK und dem Fokusthema Bildung und Wissenstransfer.

Landrätin Marion Dammann neue Präsidentin der HRK

Schaffhausens Regierungspräsident Christian Amsler gratulierte Landrätin Marion Dammann und übergab die Präsidentschaft der HRK für die nächsten beiden Jahre nach Lörrach. Landrätin Dammann übernimmt damit turnusgemäß den Vorsitz der HRK und blickt positiv in die grenzüberschreitende Zukunft: „Mit den erfolgreichen Projekten am Hochrhein wächst die Region über die Grenze zusammen. So legen wir den Grundstein für ein zukunftsfähiges Miteinander.“

Schaffhausens Regierungspräsident Christian Amsler gratulierte Landrätin Marion Dammann und übergab die Präsidentschaft der HRK für die nächsten beiden Jahre nach Lörrach
HRK-Plenarversammlung in der Justus-von-Liebig-Schule Waldshut-Tiengen
HRK-Plenarversammlung in der Justus-von-Liebig-Schule Waldshut-Tiengen
Leendert den Haan (stehend) vom Hightech Zentrum Aargau erläutert die Chancen des grenzüberschreitenden Interreg-Projekts zum 3D-Druck
Leendert den Haan (stehend) vom Hightech Zentrum Aargau erläutert die Chancen des grenzüberschreitenden Interreg-Projekts zum 3D-Druck

Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein

Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein (ABH) ist ein Regionalprogramm der Europäischen Union zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, des Schweizer Bundes und der neun am Interreg ABH-Programm beteiligten Schweizer Kantone.

Bisherige Interreg ABH Projekte am Hochrhein in der Förderperiode 2014-2020:

Zurück