Neue Projektkoordinatorin für Interreg bei der Hochrheinkommission

Landrat Dr. Martin Kistler und Heike Stoll

Das Team der Hochrheinkommission (HRK) in der Geschäftsstelle Waldshut-Tiengen ist wieder komplett. Heike Stoll begann im März 2016 ihre Arbeit als Koordinatorin für Interreg. Mit diesem Förderprogramm unterstützt die EU grenzüberschreitende Vorhaben, beispielsweise in den Bereichen Mobilität, Energie, Forschung oder auch Umwelt- und Naturschutz. Für den Zeitraum 2014 bis 2020 umfasst das Fördervolumen im Projektgebiet „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“ ganze 52 Mio. Euro. Die HRK setzt sich dafür ein, dass ein Teil davon auch an den Hochrhein fließt. Dazu wird Frau Stoll Interreg und dessen Fördermöglichkeiten in der Region bekannter machen und Antragsteller mit neuen Projektideen unterstützend begleiten. Das Ziel ist klar: die Zusammenarbeit Deutschlands und der Schweiz soll am Hochrhein gestärkt werden, damit die Region profitiert.

Die gebürtige Waldshut-Tiengenerin arbeitete nach ihrem geisteswissenschaftlichen Studium als Redakteurin und ist mit dem Leben auf beiden Seiten des Rheins bestens vertraut. Wie viele Grenzkinder ist auch Frau Stoll Grenzgängerin, unüblicherweise allerdings pendelt sie aus der Schweiz nach Deutschland.

Der Präsident der HRK, Landrat Dr. Martin Kistler, sieht die Verstärkung in der Geschäftsstelle äußerst positiv: „Interreg bietet viele Chancen für den Hochrhein. Ich freue mich, dass wir mit Frau Stoll eine engagierte Interreg-Koordinatorin gefunden haben, die diese wertvollen Fördermöglichkeiten verstärkt an den Hochrhein holen wird“.

Die Hochrheinkommission

Die Hochrheinkommission (HRK) ist eine partnerschaftliche Einrichtung zur weiteren Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Hochrhein. Partner der HRK sind die Kantone Aargau und Schaffhausen, das Land Baden-Württemberg, die Landkreise Lörrach und Waldshut, der Regionalverband Hochrhein-Bodensee, die Planungsverbände Fricktal Regio und ZurzibietRegio.

Interreg

Interreg ist ein Regionalprogramm der Europäischen Union zur Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit, an dem auch Nicht-EU-Staaten wie die Schweiz und Liechtenstein beteiligt sind.

Die aktuelle Förderperiode des Interreg V-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“ für die Jahre 2014 bis 2020 umfasst ein Fördervolumen von rund 52 Mio. Euro. Mit diesen Mitteln können gemeinsame Projekte zum Beispiel in den Bereichen Mobilität, Umwelt- und Naturschutz, Forschung und Wirtschaft unterstützt werden.

Projektpartner aus der EU erhalten in der Regel eine Förderung von 60 Prozent ihrer Kosten. Für Schweizer Projektpartner liegen die Fördersätze zwischen 30 und 50 Prozent.

Weitere Informationen zu Interreg erhalten Sie direkt bei der Hochrheinkommission oder unter www.interreg.org

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