Bürger sprechen - Politik hört zu

Bürger sprechen - Politik hört zu

Bürgerdialoge zum grenzüberschreitenden Zusammenleben – Impulse erwartet

11.05.19, Waldshut-Tiengen: Politiker sprechen gerne und viel, so ein gängiges Klischee – aber nicht am Hochrhein, denn zwischen Basel und dem Bodensee steht jetzt das Zuhören an erster Stelle!

Die Hochrheinkommission (HRK) und das Staatsministerium Baden-Württemberg veranstalten gemeinsam in diesem Jahr drei grenzüberschreitende Bürgerdialoge. Der Clou dabei ist das Zufallsbürgerprinzip. Dank diesem innovativen Vorgehen erhalten nur zufällig ausgewählte Teilnehmer eine Einladung. Ob sie politisch engagiert sind, Ehrenämter ausüben oder eine bestimmte Ausbildung haben, spielt dafür keine Rolle – jeder ist Experte für seine eigenen Erfahrungen in der Grenzregion und genau diese stehen im Mittelpunkt.

Wo drückt der grenzüberschreitende Schuh?

Was schätzen die Bürger am Miteinander und was beurteilen sie kritisch? Mit ihren Antworten geben die Teilnehmenden der regionalen Politik neue Impulse für die Gestaltung der deutsch-schweizerischen Nachbarschaft. «An Hoch- und Oberrhein ist Europa für die Menschen direkt erlebbar. Hier erfahren sie, was funktioniert und wo Grenzen wirklich noch Barrieren sind. Es bietet sich an, genau hier mit den Bürgerinnen und Bürgern über unser künftiges Europa zu sprechen» , erläutert die Vorsitzende der HRK, Landrätin Marion Dammann.

Wer hat‘s erfunden?

Die drei Bürgerdialoge werden gemeinsam mit den Gemeinden Rheinfelden (Baden) und Rheinfelden (Aargau), Küssaberg und Bad Zurzach sowie Neuhausen am Rheinfall, Jestetten und Rheinau durchgeführt. Initiatorin des Projekts ist Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg. Ihre zentrale Aufgabe ist es, die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern im Land auszubauen und die Zivilgesellschaft zu stärken. Zudem ist sie zuständig für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Baden-Württemberg. Im Vorfeld der Bürgerdialoge sagte Staatsrätin  Erler: „Wir wollen von den Menschen am Hochrhein wissen, was sie beim grenzüberschreitenden Zusammenleben bewegt. Aus den Dialogen erhoffen wir uns Anregungen und Impulse, wie wir das alltägliche Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger aus dem Aargau, Baden-Württemberg, Schaffhausen und Zürich stärken und die Regionen noch enger miteinander vernetzen können“.

Die Hochrheinkommission

Die Hochrheinkommission (HRK) ist eine partnerschaftliche Einrichtung zur weiteren Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Hochrhein. Partner der HRK sind die Kantone Aargau und Schaffhausen, das Land Baden-Württemberg, die Landkreise Lörrach und Waldshut, der Regionalverband Hochrhein-Bodensee und die Planungsverbände Fricktal Regio und Zurzibiet.

www.hochrhein.org

 

Kontakt:

Hochrheinkommission

Vanessa Edmeier

Amthausstraße 1 | D-79761 Waldshut-Tiengen

Tel.: +49 (0) 7751 91 87 7 82 |

Vanessa.Edmeier@hochrhein.org

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